Loslassen. Durchatmen. Verbinden.
Diese Seite ist für Menschen, die bereit sind, über Konzepte hinauszugehen – und Veränderung in ihrem Körper zu erleben.
Als Breathwork-Facilitator und psychologischer Coach begleite ich dich in Gruppen, Retreats und Einzelsettings. Mein Ansatz lädt dich ein, deinem Nervensystem Sicherheit zu schenken und innere Ruhe zu erfahren – damit Wissen nicht nur im Kopf bleibt, sondern zur gelebten Erfahrung wird.

Ich bin Adela
Zertifizierte psychologische Coachin.
Ausgebildete Breathwork-Begleiterin.
Angehende Yin-Yoga-Lehrerin.
Und eine Frau, die weiß: Klang berührt nicht nur – er bringt dich zu dir zurück.
About me
Ich bin mit 19 Jahren alleine nach Deutschland gekommen. Ohne Familie. Ohne Freunde. Ohne Sprachkenntnisse. Ich hatte nur zwei Koffer mit Kleidung und Büchern und einen Kopf voller Träume.
Ich wollte dazugehören. Ich wollte nicht, dass man mich weiterhin ansieht wie „die aus Osteuropa“. Also gab ich alles, um mich anzupassen. Ich lernte schnell. Ich funktionierte. Ich lächelte. Ich half, wo ich konnte. Und ich wurde gut – richtig gut – darin, nicht aufzufallen.
So gut, dass ich mich irgendwann selbst nicht mehr wiedererkannte.
Ich wurde jung Mutter – bevor ich überhaupt wusste, wer ich bin. Und während ich alles richtig machen wollte, während ich mich perfekt integrierte und gut funktionierte, liebte, gab, leistete… verlor ich meine innere Stimme und das Licht aus meinen Augen wurde immer blasser.
Der Wendepunkt kam während meiner zweiten Schwangerschaft. Ich war vollkommen erschöpft. Burnout. Panikattacken. Nächte voller Angst. Tage voller Tränen. Ich konnte das Haus kaum verlassen. Also ging ich zur Therapie – aber nur, um mir sagen zu lassen, dass ich mich zusammenreißen soll, ansonsten würde ich meinem Kind schaden. Also habe ich mich zusammengerissen. So sehr, dass ich jahrelang nicht mehr weinen konnte. Nach der Therapie ging es mir nicht besser, sondern ich spürte noch mehr Schuld und Scham, weil ich mich nicht unter Kontrolle hatte.
Eines Tages hielt ich eine Ausgabe der Zeitschrift "Happinez" in den Händen – und nach so einem kleinen Impuls hat sich alles verändert. Ich begann zu lesen. Zu lernen. Ich tauchte tief ein in Psychologie, menschliches Verhalten, Bindungstheorien, Persönlichkeitsentwicklung und Körperarbeit. Ich machte eine Ausbildung zur psychologischen Coachin, besuchte Seminare, stand in den Hallen meiner Mentor:innen, las Louise L. Hay, Dr. Wayne Dyer, Les Brown, Michael Singer, Gabor Maté, hörte Glennon Doyle, folgte Bessel van der Kolk, Peter Levine, Daniel Siegel, Dr. Shefali Tsabary, Don Miguel Ruiz und viele mehr.
Diese Menschen haben mein Leben auf eine Weise bereichert, die ich in Worte kaum fassen kann.
Ich habe gelernt, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Zu mir zu stehen. Und dass die Loyalität zu mir selbst wichtiger ist als das ständige Bemühen, gemocht zu werden. Ich habe meine Stimme zurückgewonnen und mich nicht mehr für meine Herkunft geschämt. Ich habe mich von Menschen getrennt, die mir das Gefühl gegeben haben, nicht genug zu sein – und neue Menschen kennengelernt, deren Augen leuchten, wenn sie mich sehen. Vor allem aber habe ich aufgehört zu glauben, dass etwas mit mir nicht stimmt, nur weil ich mich nach Echtheit und Tiefe sehne.
Was ich aber auch sehr oft gespürt habe, war so eine Art "Seminar-Melancholie" oder "Growth Hangover". Jedes Mal, wenn ich nach Workshops, Kursen oder Seminaren wieder nach Friedrichshafen kam, hatte ich Sehnsucht nach diesem Gefühl der Wärme unter Menschen, nach dem Gefühl, gesehen und verstanden zu werden. Ich wusste, dass meine Batterien nicht bis zum nächsten Event halten würden, und habe immer versucht, mit aller Kraft nicht zu vergessen, wie es sich angefühlt hat. Ich wollte mehr davon – aber vor allem wollte ich es regelmäßig. Mein "go-to"-Place, um meine Batterien wieder aufzuladen. Mit Menschen zusammen zu sein, die genau das Gleiche brauchen wie ich. Und ich fand ihn nicht. Also habe ich beschlossen, selbst solche Räume zu öffnen.
In diesen Räumen teile ich nicht nur einen Moment – sondern 15 Jahre gelebtes Wissen. All die Erkenntnisse, Erfahrungen, Methoden, die mir selbst geholfen haben, wieder zurück zu mir zu finden. Du musst nicht wissen, wo du anfangen sollst. Du darfst einfach ankommen – und in deinem Tempo entdecken, was für dich passt.
Heute weiß ich: Ich bin nicht hier, um dir zu sagen, wie du leben sollst. Ich würde mir niemals anmaßen, mich über dich zu stellen oder so zu tun, als hätte ich alle Antworten. Ich bin nicht hier, um dich zu optimieren. Ich bin hier, um Räume zu öffnen – für das, was du schon längst in dir trägst. Räume, in denen du dich erinnern kannst. Räume, in denen du weich werden darfst. Räume, in denen Menschen sich auf Augenhöhe begegnen. Nicht, um einander zu belehren, sondern um gemeinsam zu erforschen, wie sich ein neues Kapitel anfühlen kann.
Ich arbeite nicht mit Theorien. Ich arbeite mit Menschen. Mit Frauen, die in der Mutterrolle untergehen und nicht mehr wissen, wo sie selbst geblieben sind. Mit Alleinerziehenden, die Tag für Tag funktionieren – und nachts nicht mehr können. Mit verheirateten Frauen, die im Inneren längst wissen, dass etwas fehlt, aber keinen Raum haben, diese Wahrheit auszusprechen. Mit Frauen, die alles tragen, alles geben, aber selbst nie auftauchen: Mental Load, emotionale Überverantwortung, ständiges Kümmern.
Und ich arbeite mit Männern, die stark sein mussten, als Kinder schon. Die gelernt haben, dass Emotionen zu zeigen und über Probleme zu reden eine Schwäche ist. Männer, die in unglückliche Beziehungen stecken und sich ohnmächtig fühlen, weil sie keine Ahnung haben, was sie machen sollen. Männer, die nach Trennungen um die Beziehung zu ihren Kindern kämpfen. Männer, die in unglücklichen Jobs feststecken, aber nichts verändern können, weil sie die Familie ernähren. Männer, die vergessen haben, wer sie sind, weil sie immer so sein sollten, wie die Gesellschaft es von ihnen erwartet hat. Männer, die denken, sie müssten alleine durch.
Ich arbeite mit Menschen, die viel verstanden haben – und trotzdem das Gefühl haben, dass sich nichts verändert. Weil sie noch keinen Raum hatten, in dem sie das, was sie wissen, verkörpern konnten. Ein Raum, der nicht nach Leistung fragt. Sondern nach Wahrheit. Nach Stille. Nach dem echten Leben, das darunter liegt.
Ich weiß: Veränderung beginnt dort, wo wir aufhören, perfekt zu sein – und anfangen, echt zu werden.